markus bromm:
momente des schmorens
mit dem geschmack abgehangener schmachtlappen
| » Bilder der Ausstellung

Am Anfang steht die Zeichnung. Dann noch eine. Und so weiter. Die Linie schafft über formale Begrenzungen hinaus Verbindungen zwischen den Arbeiten. Pyrographien, langsam eingebrannt, bilden dabei den Ausgangspunkt. Sie werden durch Objekte, Collagen, Malerei und Buntstiftzeichnungen zur Rauminstallation ergänzt.

Apropos Raum: Wir müssen leider drinnen bleiben. Dies ist keine urbane Kunstparade. Momente des Schmorens fügen sich zu einem Rundgang durch Ödnisse der Innerlichkeit zusammen. Drei Räume, drei Disziplinen: Schmoren im eigenen Saft, Glühen der Seele und die pure Schmacht. Die Gestaltung der eigenen vier Wände stellt dabei einen ganz profanen Schritt zur Schaffung einer eigenen Welt dar. Sich auf dem nächsten Level ungezügelt nach Friede, Freude, Sinngehalt zu verzehren ist natürlich eine absurde Form von Völlerei. Da tut am Ende Ernüchterung not. Ganz humorlos kann dieser Parcours aber auch nicht ausfallen.


www.markus-bromm.de

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Vernissage
Freitag, 02. September 2011 | 20 Uhr

Ausstellungsdauer
02. bis 18. September 2011

Öffnungszeiten
Samstag & Sonntag 14 - 19 Uhr

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