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Pat Kramer und Harald Torp
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Videomonitore, Lichtskulpturen, Keramiken, Texte, Gemälde, Matratzen, Kinderbetten, alles reingehauen in die Räume der neuen Linda. Eine Materialschlacht ist das hier aber nicht. In den zwei hinteren Zimmern: Ähnliches, eine Fügung, zwei Arbeiten, thematisch geschlossen, die sich im ersten und größeren Raum der Galerie in einer Vielheit an Medien erklären. Licht: hier das Material autoritär und machtvoll, dort weich und verwirrend festlich. Eine Fülle von Texten hier, dialogisch, szenisch, die sich woanders in Geräusch und Fetzen verwandeln.

Pat Kramer studierte Freie Kunst in Kassel und lebt in Hamburg. Er beschäftigte sich zunächst mit Fotografie, kam dann zum Video und mit dem Video zum Licht. Weißes Licht farbig gemacht, transformiert zu Skulpturen mit häufig religiöser Symbolik. Seine Videos, auch ein Lichtspiel: Schnee, Wasser. Die Inhalte sind politisch, Störung ist hier Zerstörung, sie haben die Liebe zur Schöpfung zum Thema oder z.B. das Meer als Energie. Energie ist überhaupt
sein Ursprung. Sie wahrnehmen, verwandeln und zeigen. Seine Malerei: Kleckse fast, aquarellig, scheinbar restlose Entspannung bei größter Genauigkeit.

Harald Torp studierte Bildhauerei in London und Newcastle. Er beschäftigt sich mit Malerei, Videokunst, Zeichnung, Skulptur und Text. Die Texte sind Bild. Der Sprung in den neuen Gedanken: es gibt eine kurze Entwicklung, fast eine Story. Auch die Malerei kreist um den Menschen, der hier zu ganz anderen Lösungen strebt. Manche Themen wirken biblisch. Menschen wenden sich ab und wieder zu. Auftritt, Bühne, Akt. In den Videos geht es um Verlangen. Skulpturen, die Räume sind, dienen als Ort es zu exerzieren. Sprache wird isoliert und zum skulpturalen Teil.

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Vernissage
Freitag, 18. März 2011 | 20 Uhr

Ausstellungsdauer
18. März 2011 bis 27. März 2011

Öffnungszeiten
Samstag, 19. März 2011, Sonntag, 20. März 2011 | jeweils 15 bis 19 Uhr
Samstag, 26. März 2011, Sonntag, 27. März 2011 | jeweils 15 bis 19 Uhr

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